About

Pia Palme
Geboren 1957 in Wien; Pia Palme lebt als Komponistin, Experimentalistin und Künstlerin in Wien; um ihre Kompositionen und Performaces in einer kritischen Betrachtung der Gesellschaft zu verankern, setzt sie in ihren Werken szenische Mittel, Installationen und Texte ein.

Studium am Konservatorium der Stadt Wien, Universität und Technische Universität Wien: Mathematik, Geometrie, Musik, Konzertfach Blockflöte, Instrumentalpädagogik, Konzertfach Oboe und Komposition (abgebrochen). 1979 – 1997 Oboistin, Spezialistin für alte Musik; 1989 Auseinandersetzung mit Improvisation und Raumgewahrsein am Naropa Institute Boulder, Colorado. Seit 2001 laufend Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen elektronischer Musik; derzeit Forschung für eine künstlerische Dissertation an der University of Huddersfield, UK unter Prof. Liza Lim, zum Thema ‘Performing the Noise of Mind’.

(Auftrags)Werke u.a. bei den Festivals Klangspuren 2011, e_may, soundframe, Elevate Graz, musikprotokoll/Steirischer Herbst 2014, wienmodern 2012, 2015, Raflost Island 2012, Altonale Hamburg, MAK-Night Wien, Stromschiene Alte Schmiede Wien, Salzburg Biennale 2015. Ausgedehnte Residencies als Komponistin/Performerin in New Zealand 2009, Island 2012 und Teheran 2012, 2013, 2014. Produktion und Komposition der kollaborativen Oper ABSTRIAL 2013.

Pia Palme wurde mit mehreren Stipendien der Republik Österreich sowie mit Kompositionsförderungen der Stadt Wien ausgezeichnet. 2015 erhält sie den Outstanding Artist Award in Musik der Republik Österreich. Ebenfalls 2015 wurde sie von soundandmusic UK in die Liste der New Voices 2015 in die Kollektion des British Library aufgenommen.
www.piapalme.at

Anja Kreysing
Akkordeonistin und Klangkünstlerin. Studium künstlerischer Experimentalfilm bei Prof. Lutz Mommartz; Klangkunst, Improvisation und weitere musikalische Techniken u.A. bei Christina Kubisch, Malcolm Goldstein, Johannes Bauer.

Begleitung von Stummfilmen, Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Musette, Balkan-Gypsie, experimental / noise und (dark)ambient sind ihre Wurzeln – eine mélange aus folklore imaginaire im Sinne Béla Bartóks und zeitgenössischer (elektronischer) Musik.
Neben Kollaborationen von Musikperformance bis Dancefloor gehören u.a. das kwr5-Kollektiv, Phtongolist, thuja.net und Peugeot Noir zu ihren Projekten.
www.anjakreysing.de

Claudia Cervenca.
Die aus Rumänien stammende und in Wien lebende Vokalistin und Performance-Künstlerin Claudia Cervenca beschäftigt sich neben ihrer künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit mit der Erforschung der menschlichen Stimme. Sie sucht das Extreme, Brachiale, Geräuschlastige, aber auch das Reduzierte, Minimalistische, Primitive, Raue, das Ungeschliffene. Cervenca filtert Einfüsse aus Jazz, Noise, Ethno und zeitgenössischer Musik, mischt Elemente aus erfundener Sprache, Wort und Poesie und lässt Klanggeschichten entstehen.

Ihre Performances entwickeln sich zu Soundkollagen und einer neuen Sprache der Avantgarde-Musik. Sie tritt in spontan zusammengesetzten Besetzungen auf, die sie als ständige Herausforderung und Inspirationsquelle betrachtet, aber auch in länger bestehenden Formationen, die sich der Verfeinerung des gemeinsamen Klangspektrums verpflichtet sehen.
Ihr besonderes Interesse gilt der Interaktion mehrerer Kunstsparten in einer gemeinsamen Performance unter Einbeziehung von Elektronik und im Zusammenspiel mit Mediakünstlern. Cervenca ist Initiatorin der Veranstaltungsreihen „Freispiel“ 2013 und „Fermata“ 2014.
www.claudiacervenca.com

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